Wieder ein toller Jugend-Landtag im Juni 2015

Der Jugend-Landtag machte es mal wieder möglich: Drei Tagen konnten 237 Mädchen und Jungen hautnah erleben, wie Landespolitik funktioniert. Sie nahmen höchstselbst im Plenarsaal auf den Stühlen der Abgeordneten Platz, um über aktuelle Themen zu debattieren und abzustimmen. Der Jugend-Landtag beschäftigte sich im Juni 2015 mit aktuellen Themen, die detailliert vorbereitet wurden. Darüber hinaus hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Eilanträge und Aktuelle Stunden zu formulieren. Die parlamentarischen Abläufe wurden von Fraktionssitzungen über Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung simuliert. UND: Mit den von jungen Nachwuchsparlamentariern gefassten Beschlüssen und Empfehlungen, befassten sich im Anschluss an den Jugendlandtag sogar die Landtagsabgeordneten in den realen Fachausschüssen. 2015 wurde der Jugend-Landtag zum siebten Mal...

Was ist der Girlsday?

Am Girls’Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. 2015 war der Girls’Day am 23. April. Der Girls’Day lohnt sich – für alle! Der Girls’Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben mehr als 1,3 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2014 erkundeten rund 103.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 9.000 Angebote von Unternehmen und Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt...

Technik? Politik? Vielleicht, mal sehen!

Weniger Geld, mehr Teilzeit, kaum Führungspositionen – die Frauen und ihr Berufsleben stehen in diesen Tagen mal wieder im Focus des öffentlichen Interesses. Zwar ist es längst selbstverständlich für Mädchen, einen Beruf zu ergreifen, doch sind diese zum Großteil immer noch die klassischen “Frauenberufe”. Tatsächlich lassen Berufe wie Feinwerkmechaniker oder Mechatroniker hierzulande kaum Mädchenherzen höherschlagen. In den Top 10 der begehrtesten Ausbildungsplätze rangieren noch immer Berufe wie Bürokauffrau oder Verkäuferin ganz oben. Wir haben uns im nordrhein-westfälischen Landtag zum Girls’Day mit drei Mädchen aus der Wuppertaler Pina-Bausch-Gesamtschule unterhalten: Sahar (15), Mona (16) und Anna-Maleen (15). Die 16-jährige Mona will mal „nicht irgendwo nur im Büro sitzen“. Sie interessiert sich für Verpackungsdesign oder einen sozialen Beruf. Von Naturwissenschaften...

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Und für die Jungs der Boyday

Typisch Junge? Typisch Mädchen? Was heißt das eigentlich? Typisch… Jungs werden gern Schrauber und Mädchen gern Frisöse? Vielleicht… Also sind Jungs clever und hart? Mädchen sind dafür zickig und ganz in rosa gekleidet? Soso. Mit diesen Klischees soll nun Schluss sein. Deshalb gibt es nicht mehr nur den Girls’Day, sondern auch den Boys’Day. Denn auch Jungs können all das, was Mädchen sind und können und umgekehrt. Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen. In fast allen Bundesländern empfehlen die Kultusministerien die Teilnahme am Boys’Day oder ähnlichen Angeboten für Schüler der Klassen 5 bis 10. Die einzelnen Bundesländer verfügen über unterschiedliche Regelungen und Schulverordnungen zum Boys’Day. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es ihn. 2015 war dieser auch wieder am gleichen Tag...